Es beginnt #plastikfasten – die Erste

Zu aller Anfang, muss ich einen Hinweis einräumen. Denn meine Schwester, ist bereits starke Plastik Gegnerin und versucht in ihrem Haushalt vieles Plastikfrei zu halten. Ich erzählte ihr dann von meinem Vorhaben und sie wies mich darauf hin, das ich doch dann auf alles Plastik verzichten müsse. Dies ist leider gar nicht mehr möglich, schauen wir uns einen normalen Supermarkt/Discounter an. Es ist schier unmöglich. Aber ich kann Zeichen setzen und so auf, so viel Plastik verzichten wie möglich. Das ist für mich auch “Plastik fasten”.


Wir alle sind Egoisten und schauen zu meist nur noch auf den Preis. Wenn man hier bei seinem Produkt 10 Cent spart, nehmen viele Plastik dafür in Kauf, obwohl das andere bessere für die Umwelt wäre. Auch beim Plastikbecher oder bei der Plastik Tüte, muss erst der Gesetzgeber ein Verbot aussprechen, damit wir vielleicht mal darüber nachdenken. Wir alle sind sehr bequem und einfach geworden. Die Umwelt ist für uns zu weit weg, ob das bereits seit Jahren bekannte Problem des Bienensterbens und jetzt mittlerweile Insektensterbens. Es ist noch nicht richtig greifbar, das wir es kapieren. Immer noch, werden massive Pestizide auf die Felder gespritzt und in China werden die Bäume eben per Hand bestäubt, sind ja keine Bienen mehr da. Immer schneller verändert sich nicht nur der Klimawandel. Wir sind zu dumm, als das wir was ändern können oder wollen…

Ich habe schon ein paar Artikel über das #plastikfasten gelesen und nun stürze ich mich ins “Abenteuer”. Denn allein mich erschreckt es, wenn ich durch die Straßen laufe und der gelbe Sack bei uns abgeholt wird und alle diesen herausstellen. Wie hoch diese Anzahl inzwischen ist, wirklich erschreckend! Wenn ich dann noch die Plastik und Müll “Suppen” in einigen Teilen des Meeres vor Augen bekomme, hört für mich der Spaß endlich auf. Aber nun geht es erst mal mit erfreulichem los. Es beginnt mit dem Bad, da habe ich – aufgrund der gelesenen Artikel – mich als Erstes heran getraut. Denn hier heißt es, es gäbe für die Zahnbürste keine Alternative. Das ist aber nicht ganz richtig. Im Handel wahrscheinlich wenig, aber es gibt einen Anbieter (Sidco), der Zahnbürsten aus Bambus im Portfolio hat. Für mich also die erste Wahl, weg von der Einweg-Plastik-Zahnbürste. Mein Seifenspender ist schon seit etwas längerem nicht mehr aus Plastik, sondern wird wieder befüllt und ist auch aus Bambus. Etwas schwieriger ist das Shampoo, Duschgel und die Zahnpaste Tube.

In der Küche, wird es deutlich einfacher. Beim kochen habe ich komplett umgestellt, jedes Kochgeschirr wurde ersetzt. Damit ich dieses nicht achtlos wegwerfe – was ja auch nicht im diesem Sinne wäre – habe ich es verschenkt. Immerhin, neusten Untersuchungen zugrunde, lösen sich minimale Plastikreste beim Kochgeschirr, diese dann im Essen landen. Nein Danke! Da fühl ich mich ja wie der arme Fisch im Meer, der sein Essen mit Plastik verwechselt. Man untersucht derzeit, wie der Mensch mit diesem z.B. Mikroplastik umgehen kann, aber ich glaube da ist es ähnlich wie beim Fisch, Plastik lässt sich nicht zersetzen und ist in keinem Fall gut.

Ich nutze keinerlei Getränke die keinen Mehrweg haben. Egal ob Wasser, Spezi oder Säfte. Sämtliche Plastik-Einweg PETs werden nicht mehr unterstützt oder gekauft. Auch beim Brotaufstrich, musste ich die Marke wechseln, da ich die Plastik Verpackung nicht mehr unterstütze und somit auf Glas umgestiegen bin. Auch beim beliebten Smoothie, nur Glas! Hohes C, ist somit raus! Sämtliche Brotaufstriche, sind also nur noch aus Glas. In unserem Haushalt, war wirklich viel Plastik durch Joghurts entstanden. Aber auch hier gibt es natürlich eine Alternative. Zwar schränkt dies die Auswahl (etwas) ein, jedoch gibt es Glas-Mehrweg von Landliebe oder Ehrmann. Denn wir verbrauchen weniger Glas, da Plastik so unglaublich günstig für die Hersteller ist, obwohl Glas dass viel bessere Recycling besitzt.

Bei Nudeln musste ich ebenfalls die Marke wechseln. Denn ich will ja auf Plastik verzichten. Somit bin ich hier zu Barilla, die scheinbar einer der wenigen sind, die Pappe verwenden und alle Variationen von Nudeln darin verpacken. Beim Bäcker, halte ich der Verkäuferin prinzipiell meinen Stoffbeutel hin, dass sie die Ware (außer vielleicht Plunder *haha*) gleich in diesen packt. Beim Metzger habe ich es noch nicht ausprobiert, werde dies aber bei meinem nächsten Einkauf tun. Ich nutze nie eine Plastik Tüte, auch wenn ich diese, in vielen Geschäften immer wieder angeboten bekomme. Nur mit solchen Aktionen, wie bei den Getränken, gewinnen auch die Hersteller wieder ein umdenken. Das war der erste Teil meines #plastikfasten – Fortsetzung folgt!

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