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Mann oder Tier oder Früher?

Rent a Tobi schreibt
Rent a Tobi Geschichte

Erinnern wir uns an früher, da musste der Mann jagen, beschützen, verteidigen und für Nachwuchs sorgen. Wie ist es heute? Hat sich daran allzu viel geändert? Eigentlich nicht, derzeit versuchen wir die Gleichstellung zwischen Mann und Frau, in vielen Dingen sind wir hier schon vorangeschritten. Aber noch nicht alles, nehmen wir als Beispiel die Bundeswehr, früher undenkbar das hier auch Frauen außerhalb des Geschäftszimmers Dienst leisten können. Oder das Einkommen, hier wollen Frauen genauso viel verdienen wie Männer, auch das klassische Beispiel das Frauen hinter den Herd gehören findet man immer weniger. Frauen haben Rechte die gleichen wie Männer. Natürlich kann dies nun jede Frau und jeder Mann etwas geteilt sehen, doch im Kern sieht es so aus das alles irgendwie ausgeglichen ist.

Anderseits vielleicht doch nicht? In vielen Berufen gibt es noch eine Überzahl an Frauen, denn Männern traut man dies nicht zu. Natürlich können wir dieses Beispiel auch umdrehen. Auch das Väter nun den Erziehungsurlaub mit der Frau gemeinsam nutzen dürfen, dies hat lange gedauert. Aber wir sind einen Schritt in die Richtige Richtung gegangen. Aber wer genau hinschaut wird erkennen dass zum Beispiel im Bereich des Kindes noch einiges zum Nachteil des Vaters entsteht.

Denn schauen wir uns die unehelichen Kinder an, hier erhält die Mutter das völlige alleinige Sorgerecht, der Vater hat es zwar mit gezeugt, aber dieser muss verdienen um das Wohl des Kindes zu gewährleisten. Rechte? Vielleicht darf sein Kind mit einer tollen Mutter einmal im Monat sehen, denn immerhin gibt es keine Regelung im Umgangsrecht. Dass das Kind einen Anspruch auf Mutter und Vater hat, spielt hierbei erst mal keine große Rolle. Denn die Mutter ist ja da, hat es 9 Monate unter ihrem Herzen getragen und ist einfach die Hauptperson, auf die das Kind einen Anspruch hat. Völlig egal wie Sie sich benimmt, welche Krankheiten Sie hat, ob Sie arbeitet, Dauerschwanger ist oder Kinder kriegen als Hauptberuf gewählt hat. Immerhin ist ein Kind auch anstrengend und fordernd, das hier viele Mütter überfordert sind ist in unserer Gesellschaft erstmal nicht wichtig da sich diese Quote noch im einstelligen Bereich befindet. Hier stört es dann kaum, aber man ist entsetzt, wenn die Mutter ihr Kind zerstückelt, zum Sperrmüll anmeldet oder einfach mal verhungern lässt. Natürlich kann man auch die Kehrseite sehen, Väter schlagen Ihre Kinder, Vergewaltigen es oder interessieren sich kein bißchen für das Neugeborene.

Aber die Väter die es ehrlich und diese Herausforderung als wichtig ansehen werden im Regen stehen gelassen, Hauptsache das Geld ist flüssig, man verdient viel und kann so die Mutter, äh natürlich das Kind mit Geld segnen. Das Jugendamt? Natürlich hätte ich vergessen das ist natürlich auch noch da. Aber das schreitet nur ein wenn ein Kind massiv gefährdet ist. Denn „Das Kind ist wohlauf“ sagt noch lange nichts gegen den Zustand eines Kindes aus. Immerhin muss man hier nur sich die Gesellschaft einmal anschauen. Nehmen wir zum einen diejenigen die unter BornOut leiden, die anderen die unter Deppressionen leiden oder vielleicht diejenigen die immer noch meinen das ein Kind nur eine Mutter brauch. Die Gesellschaft sollte umdenken, denn die Zukunft wird sein, das die Väter nur die Erzeuger sind und es glückliche Familien nicht gibt. Immer wird eine Familie getrennt oder beendet indem einer der Partner einsieht das Single sein einige Vorteile mit sich bringt oder der neue Freund/in einfach irgendwie besser und verständnisvoller ist. Immerhin kann man hier mal wieder auf eine tolle Statistik zurückgreifen jeder zweite Mann geht fremd, sozusagen, entweder über das Internet, als Seitensprung, das Bordell nebenan oder einfach nur die nette Dame die in die Webcam grinst bei zwei Euro die Minute. Frauen sind hier schon etwas anders gestrickt. Treue sollte wichtig sein, wer hier auf zu viel Sex steht als Frau, wird schief angeschaut, es ist immer noch verpönt oder erinnern wir uns noch einmal zurück. Früher gab es Sex nur in den eigenen vier Wänden. Mitterlweile haben auch Flugzeugtoiletten keinen Halt mehr vor einigen Abenteuern.

Jedoch sobald es geschehen ist und die Frau vielleicht wirklich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr; denn man muss beachten das laut Oliver Geissen einer damaligen Talkshow auf RTL; die Pille gar nicht so sicher ist und des öfteren versagt. Auch ein Kondom ist überhaupt nicht sicher denn es Platzt häufig, zumindest bei den Gästen dieser genannten Talkshow. Man nehme doch mal an es hat geklappt, bei einem One-Night-Stand oder in einer glücklichen passenden gewollten Situation und man hat Nachwuchs gezüchtet. Schon fangen bei einigen die Probleme an, entweder: Misst wer war es? Oder Juhu wir werden eine Familie haben, denn hier endet für einige Väter bereits die Geschichte, alles ist geschafft, Ziel erreicht, Neue muss her. Mütter stehen alleine da, zumindest sieht es so der Staat und die Rechtsprechung. Denn Väter können keine Kinder erziehen, immerhin bekommt man Muttermilch nicht aus dem Hahn und die Mutterliebe kann eben nur eine Mutter geben. Ein Vater steht für Strenge, Regeln, Geld und Jagen.

An dieser Stelle möchte ich erst mal einen herzlichen Dank und ein großes Lob, an alle Mütter aussprechen, die diese klassische Rolle nicht mehr einnehmen. Der Mann der kocht, putzt, Kinder versorgt und den Haushalt übernimmt und die Frau arbeiten geht. Respekt ihr habt es begriffen es geht auch Neumodisch. Alle die immer noch der Einstellung sind, dass Frauen nicht zum Geld verdienen geboren sind und Karriere nichts für Frauen ist, sei gesagt, umdenken so wie wir dies bereits im Atom Strom tun. Denn nicht alles was glänzt ist auch Gold. Männer können auch Kinder erziehen und einige richtig gut. Natürlich kann man hier wieder differenzieren, denn es gibt sowohl schlechte Mütter – als auch schlechte Väter.

Einig, sollte man sich trotzdem sein, gleiches Recht für Alle. Mütter können nicht nur an sich denken, Männer können auch das Kindeswohl beurteilen. Deshalb sollte man nicht prinzipiell davon ausgehen, dass Kinder zu den Müttern gehören. Mit Autos kann die Mutter auch spielen und mit Puppen kann der Vater seiner Tochter auch einiges beibringen. Liebe können beide schenken, ein Vorbild können beide sein. Ich hoffe sehr, auch wenn ich es nicht mehr erleben sollte, dass wir in einiger Zeit wirklich gleiches Recht für Alle haben.

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