Archiv der Kategorie: Starke Väter

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Es geht um STARKE VÄTER – denn gemeinsam erreicht man mehr. Außerdem muss im Familienrecht ganz klar mehr Gleichberechtigung her!! Es muss sich etwas tun, das habe ich auf meine Fahne geschrieben und möchte das sich hier endlich etwas tut. Denn es ist Zeit und eine Frechheit, das Frauen immer heulen und Männer einfach benachteiligt bleiben!

Das Wechselmodell Interview

Tobi, du bist Vater, warum verwendest du “getrennt erziehend”?

Egal, wo das Kind lebt. Man ist eigentlich nie alleine. Außer ein Elternteil entzieht sich komplett der Erziehung. Aber in den meisten Fällen ist man eben nicht “alleinerziehend” sondern “getrennt erziehend”. Dieses Umdenken und dieser Unterschied sollte bei jedem einzelnen ankommen.

Warum setzt Du dich so sehr für das Wechselmodell ein?

Es ist ganz einfach, es ist das fairste Modell für das Kind! Es hat beide Eltern nach wie vor und keine “14 Tage – Wochenende Bespassung”, kann sich auch unabhängig – zum Beispiel – mit Freunden treffen, ohne Rücksicht auf Umgangswochenenden nehmen zu müssen. Des weiteren ist der größte Streitpunkt und Machtpunkt immer der Unterhalt und der Umgang. Beides wäre beim Wechselmodell extrem entschärft.

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EILMELDUNG – Nürnberger Nachrichten

Ja, das die Presse im allgemeinen immer wieder eine absolute SAUEREI berichtet, ist womöglich nichts Neues! Aber immer wieder diese DISKREMINIERUNGEN sind eine absolute FRECHHEIT.

In diesem die Nürnberger Nachrichten die heute am 06.05.17 schreibt “wenn Väter nicht zahlen”. Absolut, es sind immer diese FRECHEN Väter! Guten Morgen, es gibt auch Mütter und guten Morgen, der Unterhalt wird überbewertet. Vielleicht sollte die Presse im allgemeinen, mal ein “Gender Neutral Seminar” besuchen, gerne bezahle ich die Seminargebühr, wenn es dafür schon nicht mehr reichen sollte. Da ist es leider auch kein Wunder, das der Autor des o.g. Artikels, eine Frau ist. Die es nicht ganz verstanden hat, objektiv zu berichten. TRAURIG, PFUI!

„Es ist eine Sauerei”: Ein Geschlecht absichtlich zu diskreditieren!

An Verantwortliche zur Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“

An das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Es ist nett und durchaus passend das im Titel “Männer” nicht vorkommt (was ich schon mehrfach erwähnt habe – Männer gehören beim Bundesministerium nicht zur Familie), da verwundert es nicht, dass deshalb das Design dieser Studie geändert wurde. Was wirklich eine Bodenlose Sauerei darstellt! Vielleicht ein kleiner Wink, wer die Änderung “beauftragt” hat/könnte, hier.
Wie ich erfahren habe wurde das Design der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ durch das BMFSFJ in diesen Punkten massiv geändert:
1.    Es werden nur noch Elternteile interviewt, bei denen eine Einverständniserklärung des 2. Elternteils vorliegt (in der Regel betrifft es Väter, die ab sofort ausgeschlossen sind)
Es hat nichts mit den rechtlichen Möglichkeiten zu tun sondern ausschließlich mit dem Studien-Design.
2.    Es werden nur Kinder interviewt, bei denen die Einverständniserklärung beider Elternteile vorliegt. Es hat nichts mit den rechtlichen Möglichkeiten zu tun sondern ausschließlich mit dem Studien-Design. Rechtlich wären die Interviews durch die Alltagssorge möglich.
3.    Es werden Elternteile ohne Zustimmung des anderen Elternteils interviewt die das alleinige Sorgerecht inne haben. (i.d.R. Mütter). Der getrennt lebende Elternteil, ohne Sorgerecht findet ohne Zustimmung des Asb keine Berücksichtigung
4.    Das bei dem Alleinsorgeberechtigten lebende Kind kann auch ohne Zustimmung des getrennt lebenden Elternteils interviewt werden.
5.    Es ist vollkommen unklar, wie mit den bereits geführten Interviews, bei denen diese Kriterien nicht vorlagen, umgegangen werden kann.
6.    Wenn die bereits geführten Interviews überhaupt Berücksichtigung finden ist die Frage ungeklärt, wie in der Auswertung der Stichprobe(n) mit diesen unterschiedlichen Ausgangssituationen umgegangen werden kann.

Dadurch verliert diese Studie ihre objektive Aussagekraft insbesondere zur
•    tatsächlichen Situation von Trennungskindern in Deutschland
sowie zur
•    tatsächlichen Situation von Beratungsleistung und Unterstützung von Trennungsfamilien

Ich fordere Sie hiermit auf, zum ursprünglichen, mit dem wissenschaftlichen Beirat abgestimmten, Studiendesign zurück zu kehren. Über Ihre Antwort freue ich mich.
Tut mir echt leid, die Politik ist bald nur noch ein Scherz, da muss man
sich leider wirklich nicht über die Wahlergebnisse wundern!
Wenn Lobby und Wirtschaft nur noch die Politik bestimmen!!!

Beste Grüße
Tobias Krämer

Das ist mein Kind!

Die Zahl der Sorgerechtsverfahren vor deutschen Gerichten steigt steil an. In Zeiten, in denen alles auseinanderbricht, ist die Beziehung zum Kind das einzige, was ein Leben lang hält. Darum wird erbitterter gekämpft denn je – oft jahrelang.

Die Zahl der Sorgerechtsverfahren hat sich 2014 innerhalb von acht Jahren fast verdoppelt: von rund 83.000 Verfahren 2006 auf 147.000

Quelle/Ganzer Artikel: www.welt.de

Der Vater ist im Alltag seiner Kinder nicht von Nöten

Es ist in diesem Land problemlos möglich, einen Vater aus dem Alltag seiner Kinder zu entfernen. Die Frau zieht aus, trennt sich und nimmt die Kinder mit. Der entfernte Familienvater hat dann kaum eine Chance, am Alltag seiner Kinder beteiligt zu sein. Da kann die Beziehung zu seinen Kindern noch so gut, da kann er die Jahre zuvor noch so viel Alltag mit seinen Kindern verbracht haben – wenn die Kindesmutter nicht will, geht gar nichts, steht er da mit leeren Händen, wie ein Ochse vorm Berg. Das einzige, das er darf, ist zahlen und alle 14 Tage seine Kinder bespaßen. Die deutsche Familienrechtsprechung ist hier eine Farce.

Quelle/ganzer Artikel: papalapapi.de

Artikel wie diese häufen sich, ändern tut sich nichts (nicht viel). Viele Väter geben auf, da es auch schwierig und viel Energie kostet, gegen mächtige (Mütter) Stellen, Ämter & Co anzukämpfen. Manchmal lohnt sich der Kampf, manchmal gibt man einfach auf. Auch einige Mütter verlieren ihre Kinder und geben diese nicht immer freiwillig ab. Ob an eine Pflegefamilie oder eben den Vater… Aber Kinder brauchen beide Eltern, die große Frage wird derzeit in der Politik diskutiert, untersucht und geklärt. Wie machen wir das nur… Sonst haben wir ganz schnell eine mächtige Mütterlobby am Arsch, denn diese sind irgendwie aktiver als Väter…

Doppelresidenz: Kinder oder Paragrafen

Spätestens seit der Resolution 2079 (2015) der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ist die Doppelresidenz (Wechselmodell) als zeitgemäßes und kindgerechtes Betreuungsarrangement alternativ zum tradierten Residenzmodell für Trennungsfamilien in allen Parteien ein wichtiges Thema. Die FDP stellt auf ihrem Bundesparteitag die Weichen: Aufbruch zu einer modernen, kindzentrierten Familienpolitik oder Festhalten an tradierten Rollenmustern und Paragrafen.

Hamburg, Brandenburg, Bayern – bereits dreimal haben sich Landesparteitage der FDP klar dafür ausgesprochen, dass die Doppelresidenz in Deutschland gesetzlich verankert werden soll und vorrangig zu prüfen ist. Damit öffnen sich weite Teile der Partei einer zeitgemäßen Familienpolitik. Ob dies auch der Bundespartei gelingt, wird sich am 23./ 24.04.2016 auf dem Bundesparteitag in Berlin zeigen – gleich zwei Anträge beschäftigen sich mit der Frage, wie man sich zukünftig zur Doppelresidenz positionieren will.

Dabei verfolgen die Fachausschüsse Familie und Justiz unterschiedlich Ansätze. Während sich der Fachausschuss Familie (Antrag 608) an der Lebenswirklichkeit von Getrennterziehenden und deren Kindern orientiert, würde der Antrag des Fachausschusses Justiz (Antrag 624) einen deutlichen Rückschritt – weil Stillstand – bedeuten. Man will dort erst einmal prüfen und die Doppelresidenz nur in wenigen, ausgewählten Fällen überhaupt berücksichtigen.

„Selten ist der Dissens zwischen Juristen und Sozialwissenschaftlern so deutlich zu Tage getreten wie hier. Es wird spannend, ob sich die Partei an den Familien und Kindern – also den Wählern – orientiert oder an der weithin zu beobachtenden juristischen Blockade der Doppelresidenz“ meint Markus Witt, Bundesvorstandsmitglied des Vereins Väteraufbruch für Kinder e.V. Bemerkenswert findet er auch, dass gerade die Juristen in ihrem Antrag feststellen, dass die Doppelresidenz bisher nicht gerichtlich angeordnet werden könne. Zwar ist die Frage juristisch noch nicht eindeutig beantwortet, ob dies im Sorge- oder Umgangsrecht möglich ist, die gerichtliche Praxis* zeigt jedoch, dass hier vermutlich mit falschen Informationen gearbeitet werden soll.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen schon seit vielen Jahren eine eindeutige Sprache. Je mehr Zeit Kinder mit beiden Eltern verbringen, desto besser geht es ihnen. Die Doppelresidenz als Leitmodell ist daher die logische Folge. Daher setzt sich der Verein, welcher bundesweit ehrenamtlich in der Beratung von Trennungsfamilien aktiv ist, seit Jahren für eine gesetzliche Verankerung der Doppelresidenz ein. „Im Bundestagswahlkampf  2017 wird die Frage der Doppelresidenz ein wichtiger Bestandteil der familienpolitischen Ausrichtung der Parteien werden – die FDP hat an diesem Wochenende die Chance, sich der Lebenswirklichkeit von Millionen von Trennungsfamilien zu öffnen – wir werden dies interessiert beobachten“ so Witt weiter und hofft, dass das Recht der Kinder, von beiden Eltern erzogen zu werden, stärker in den Fokus der öffentlichen Diskussion rückt. Deutschland hätte damit die Chance, seinen erheblichen Rückstand im Familienrecht im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern endlich aufzuholen.

www.vaeteraufbruch.de