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Das Wechselmodell Interview

Tobi, du bist Vater, warum verwendest du “getrennt erziehend”?

Egal, wo das Kind lebt. Man ist eigentlich nie alleine. Außer ein Elternteil entzieht sich komplett der Erziehung. Aber in den meisten Fällen ist man eben nicht “alleinerziehend” sondern “getrennt erziehend”. Dieses Umdenken und dieser Unterschied sollte bei jedem einzelnen ankommen.

Warum setzt Du dich so sehr für das Wechselmodell ein?

Es ist ganz einfach, es ist das fairste Modell für das Kind! Es hat beide Eltern nach wie vor und keine “14 Tage – Wochenende Bespassung”, kann sich auch unabhängig – zum Beispiel – mit Freunden treffen, ohne Rücksicht auf Umgangswochenenden nehmen zu müssen. Des weiteren ist der größte Streitpunkt und Machtpunkt immer der Unterhalt und der Umgang. Beides wäre beim Wechselmodell extrem entschärft.

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Das ist mein Kind!

Die Zahl der Sorgerechtsverfahren vor deutschen Gerichten steigt steil an. In Zeiten, in denen alles auseinanderbricht, ist die Beziehung zum Kind das einzige, was ein Leben lang hält. Darum wird erbitterter gekämpft denn je – oft jahrelang.

Die Zahl der Sorgerechtsverfahren hat sich 2014 innerhalb von acht Jahren fast verdoppelt: von rund 83.000 Verfahren 2006 auf 147.000

Quelle/Ganzer Artikel: www.welt.de

Jugendamt überlastet oder taub auf Vater?

Mir wurde diese E-mail zugespielt, die an ein Jugendamt gesendet wurde. Hier erkennt man aber scheinbar die Prioritäten nicht so ganz, denn es ist ja “nur” ein sorgeberechtigter Vater! Es ist eine Frechheit seinesgleichen, das man auf manchen Jugendämtern immer noch ein zu deutliches Vorteilsbild für Mütter hegt! Natürlich sind unsere Jugendämter deutlich überfordert, aufgrund der falschen Sparpolitik. Was sich aber nicht geändert hat, ist in weiten Teilen das Bild von Vätern! Wir sind hier kein “Zuchtvieh” und Mütter haben nicht nur Rechte!

Ein weiteres Mal wende ich mich, in meiner Verzweiflung und Sorge um meinen Sohn, an Sie und den sozialen Dienst. Obwohl ich eine akute Kindeswohlgefährdung aus meiner Sicht gemeldet habe, konnten Sie seiner Zeit keinen Handlungsbedarf feststellen.

 

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