Schlagwort-Archive: gleichberechtigung

Haben es Männer oder Frauen schwer?

Das kann man pauschal wahrscheinlich nicht beantworten. Denn jeder sieht sich meist als „hab ich es schwer“. Ich bilde hier keine Ausnahme. Aber zumindest in unserem Rechtsstaat, wenn es um die Kinder geht, kann man ein „schwerer“ erkennen.

Wir sind ein Kinderfreundliches Land und Kinder sind wichtig. Das sehen auch ganz viele so und schätzen und preisen Kinder hoch. Wenn es aber um die Erziehung geht und um Entscheidungen im Trennungsfall, wo das Kind hin soll, ist dies schnell gefunden. Meist ist dies die Kindesmutter.

Ich habe so einen Fall erlebt und viel mit Vätern gesprochen…

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Der Kampf ums Kind

Dafür brauchen wir Frauenlobbys. Mehr davon bitte! Für eine Aussage: “Zu wem gehört das Kind”: […] Eindeutig zur Mutter […]! Richtig! Gleichberechtigung? Fehlanzeige! 20xx? Fehlanzeige! Willkommen 1955! Da passt die Serie Masters of Sex (wirklich eine ganz tolle Serie) so ideal, da ist auch alles so wie in der Welt von Frau Thieme! Mensch, für was braucht man Männer! Einen Orgasmus kann die Frau auch selbst, RICHTIG! Wir werden alle Lesbisch! Juhuuu

Die Mütterseite vertritt Barbara Thieme vom Verein Mütterlobby

Wäre das Wechselmodell, also die wechselnde Betreuung durch Vater und Mutter, nicht so eine reformierte Sorgerechtsform?

Für Familien, die das vorher schon so gelebt und ihre Kinder paritätisch erzogen haben, ja. Wenn es aber gegen den Willen der Mutter oder der Kinder durchgedrückt werden soll, ist es falsch. Vielen Vätern, die das Wechselmodell wollen, geht es nur ums Geld. Sie wollen keinen Unterhalt zahlen. […]

Liebe Frau Thieme, steigt ihr Gehalt auch jedes Jahr? Vater, fällt in ihrem Interview nur als Negativrolle auf. Sehr löblich für eine Mütterlobby!

Gleiche Frage und hier die Antwort von Markus Witt vom VÄTERVEREIN

Was halten Sie vom Wechselmodell? Kann man damit Unterhalt sparen?

Nein, auch beim Wechselmodell muss zum Beispiel ein Vater, der das Doppelte von der Mutter verdient, Bar-Unterhalt zahlen. Zudem hat der Vater auch den Aufwand für Kinderzimmer, Ausstattung und Verpflegung. Wir sind sehr fürs Wechselmodell und wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass es den Kindern damit meist deutlich besser geht.

Jetzt mal ganz unparteiisch und völlig neutral. Welche Antwort gefällt dir besser? Wer hat dass Kind im Fokus und wer die Mütter? Hm! Wer priorisiert die Kinder und wer die Mütter? Hm!

Ganzes Interview/Quelle/Link: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Der-Kampf-ums-Kind-artikel9388969.php

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Protestnote / Offener Brief “Erarbeitung des zweiten Gleichstellungsberichts”

Sehr geehrte Frau Schwesig,

am 8. Mai 2015 fand die konstituierende Sitzung statt, in der Sie als Bundesfrauenministerin (Selbstbezeichnung) einer „Sachverständigenkommission“ den Berichtsauftrag für ein Gutachten erteilten, das nach Ablauf von zwei Jahren den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vorlegen soll. Dazu erlauben wir uns, wie folgt zu bemerken: Es bestehen begründete Zweifel an der Wissenschaftlichkeit und der Objektivität der Kommission in Bezug auf die Erarbeitung geschlechterpolitisch relevanter Erhebungen, Statistiken und Auswertungen:

  • Acht der zwölf Mitglieder der eingesetzten Kommission kommen aus den Bereichen Gender Studies oder bekennen sich offen als Feministinnen. Mitglieder, die explizit die Lebenswirklichkeiten und Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern vertreten, sind nicht vorgesehen. Ein ausgeglichener, unvoreingenommener und ganzheitlicher Blick auf beide Geschlechter ist somit nicht möglich.
  • In die Kommission wurden zwei Nichtwissenschaftlerinnen berufen: Frau Christina Schildmann, eine Publizistin der Friedrich-Ebert-Stiftung, sowie Anne Wizorek, die sich selbst als feministische Aktivistin bezeichnet.
  • Die Auftraggeberin exkludiert in ihrer Selbstbeschreibung als „Bundesfrauenministerin“ bereits die Hälfte der Bevölkerung der Bundesrepublik aus ihrem Fokus und damit per se auch das vorgebliche Ziel der „Gleichstellung“

Wies im Jahre 2011 die Sachverständigenkommission zur Erarbeitung des Ersten Gleichstellungsberichts lediglich zwei sogenannte Genderprofessorinnen auf, so ist jetzt mit der Aufstockung auf deren fünf eine deutliche Polarisierung zu erkennen, die ein objektives Arbeiten unmöglich machen wird. Auch wurde damals auf die Mitarbeit von Nichtwissenschaftlerinnen, die für einseitig ausgerichtete Geschlechterpolitik stehen, noch verzichtet. Aus diesen Gründen sind nachfolgende Forderungen geboten:

  • Rücknahme der Besetzung der Kommission
  • Herausnahme der Nichtwissenschaftlerinnen aus der Kommission
  • Neubesetzung der Kommission mit Wissenschaftlern (m/w), die die Lebenssituationen und Interessen beider Geschlechter kompetent berücksichtigen können.

Da die Kommission ihre Arbeit noch nicht aufgenommen hat, wäre eine Korrektur einfach einzuleiten. Wir erwarten die Umsetzung dieser Forderungen entsprechend der politischen Strategie des Gender Mainstreamings, die ausdrücklich die Berücksichtigung der Anliegen beider Geschlechter gebietet. Auch das von der Bundesregierung 2015 verabschiedete Bundesgleichstellungsgesetz schreibt paritätische Teilhabe beider Geschlechter in allen Bundesgremien vor. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre zeitnahe Veranlassung und verbleiben in Erwartung Ihrer Stellungnahme

Mit freundlichen Grüßen und im Auftrag des Gleichmaß e. V.
Tristan Rosenkranz

Geschäftsführer Fachwirt für Gesundheit und Soziales

Top: Ich habe mich verliebt…

Ich muss ja wirklich sagen, ich habe selten so eine Frau “gefunden” die mir a) aus der Seele spricht und b) es wirklich realistisch sieht c) sowie auch “selbstkritisch” sein kann.

Hut ab und respekt. Wirklich, ich finde es ganz ganz toll. Vielen Dank Anne, davon sollte es mehr (Frauen) geben, dann würde sich auch etwas ändern! Die für mich besten Punkte habe ich mal herausgepickt, ansonsten kann man sich natürlich unten (Link), alle Punkte ansehen und zu genüge führen. Denn der letzte Satz, bringt es perfekt, grandios und einzigartig auch auf den Punkt!

Nacktheit in der Öffentlichkeit: Bei Frauen nur eine Ordnungswidrigkeit, bei Männern eine Straftat

Das Sorge-, Umgangs-, Scheidungs-, Unterhaltsrecht benachteiligt strukturell Männer.

Im Falle einer (ungewollten) Schwangerschaft, hat nur die Frau das Recht zu bestimmen, was mit dem Kind passiert (“Pille danach”, Abbruch, Austragen, “Babyklappe”, Adoption, Kind selbst aufziehen). Unabhängig davon hat der Mann die Pflicht zu zahlen.

Nur Frauen können Frauenbeauftragte bzw. Gleichstellungsbeauftragte werden.

Bei häuslicher Gewalt gehen die Behörden automatisch vom Mann als Schuldigen aus.

Öffentlich finanzierte Förderungen und Vergünstigungen für Frauen, wie Frauenparkplätze, Frauentaxis, o.ä, (evtll. Frauensauna)

 

Schon reichlich seltsam, wenn jemand “gleiche Rechte” fordert, wenn er bereits über mehr Rechte verfügt.

Quelle / Links: auschfrei.wordpress.com“Vive la différence! — Gegen Feminismus, Gleichmacherei, Heterophobie, Männerhass und Sexfeindlichkeit”

Ausgezeichnet – TOP BLOG @ Anne!

Vereinbarkeit von Familie und Beruf nun auch für Männer ein Gleichstellungsziel

allerdings ohne Mitbestimmung über Gleichstellungsbeauftragte!

Der Deutsche Bundestag hat am 6.3.2015 das sogenannte Quotengesetz beschlossen, zusammen mit Änderungen am Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG). Eine Neuerung kommt Männern zugute, die in der Bundesverwaltung beschäftigt sind. Die Gleichstellungsbeauftragten müssen sich nun auch um die Vereinbarkeitsbelange von Männern kümmern. Im Gleichstellungsplan muss festgelegt werden „wie insbesondere Männer motiviert werden sollen, entsprechende Vereinbarkeitsangebote stärker in Anspruch zu nehmen“ (§ 13 Abs. 2 Satz 2 BGleiG).

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Jugendamt überlastet oder taub auf Vater?

Mir wurde diese E-mail zugespielt, die an ein Jugendamt gesendet wurde. Hier erkennt man aber scheinbar die Prioritäten nicht so ganz, denn es ist ja “nur” ein sorgeberechtigter Vater! Es ist eine Frechheit seinesgleichen, das man auf manchen Jugendämtern immer noch ein zu deutliches Vorteilsbild für Mütter hegt! Natürlich sind unsere Jugendämter deutlich überfordert, aufgrund der falschen Sparpolitik. Was sich aber nicht geändert hat, ist in weiten Teilen das Bild von Vätern! Wir sind hier kein “Zuchtvieh” und Mütter haben nicht nur Rechte!

Ein weiteres Mal wende ich mich, in meiner Verzweiflung und Sorge um meinen Sohn, an Sie und den sozialen Dienst. Obwohl ich eine akute Kindeswohlgefährdung aus meiner Sicht gemeldet habe, konnten Sie seiner Zeit keinen Handlungsbedarf feststellen.

 

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