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und #plastikfasten, die Zweite!

Geduld muss man beim #plastikfasten durchaus mitbringen und vielleicht eine Brise Zeit. Denn wenn man sich so umhört oder herumfragt. Ist es doch immer die Bequemlichkeit, genau das was Discounter oder Hersteller “ausnutzen”. Denn viele sind einfach zu bequem, wenn ich doch schon bei ALDI bin, warum soll ich dann noch zum Metzger oder Getränkehändler. Nein, da nehme “ich” es lieber in Kauf, dass die Discounter aufgrund des “Billig-Booms” nur auf Plastik setzen. Es könnten die einfachen Dinge sein, wie Saft nicht aus Plastik, sondern eben aus dem altbewährten Glas oder Getränkekarton. Auch ist es tatsächlich so, das es viel zu bequem ist, sich einen leeren Karton aus dem Regal zu schnappen (um damit einzukaufen, weil man keine Tasche dabei hat), lieber greift man zur Plastiktüte und bezahlt sogar noch Geld dafür. Damit diese dann irgendwann recht schnell ausgedient hat und weggeworfen wird. Traurig!

 

Hier ist Teil 1, von meinem #Plastikfasten! Auch beim Podcast ist es dieses Thema derzeit recht beliebt, zumindest denken viele darüber nach und das finde ich Klasse! Auch in meiner direkten Umgebung bin ich “Vorbild” und wenn diese dann einkaufen, überlegen sie zumindest zweimal ob Sie lieber zum Plastik oder vielleicht doch zum Plastik freien Produkt greifen. Klasse! :-) Wenn ich dies mit meinem #plastikfasten erreiche, dann habe ich schon einen kleinen Stein ins rollen gebracht und das stimmt mich durchaus glücklicher. Denn es ist ein Thema, wo wir schnell etwas ändern können und dann nämlich die Hersteller nachziehen, weil sich das Einkaufsbild verändert.

 

Im Urlaub habe ich, dass muss ich zugeben, mir eine Auszeit gegeben. Denn eines ist mir bewusst geworden, ich war im Urlaub auf Taschen angewiesen, also kein Bus, keine Straßenbahn, kein Zug (3 km laufen, zur nächsten Einkaufsmöglichkeit). Und wenn man sich so umhört ist das – für einige – auch ein Hauptproblem, Plastik ist leichter als Glas, für viele ein Argument, das war für mich im Urlaub auch so. Das nächste “Problem” ist, das es viele leckeren Getränke nur noch in PET-Plastik gibt, Glas/Mehrweg ausgeschlossen. Das mindert die “leckere” Auswahl, auf die ich im Urlaub nicht verzichten wollte. Dies entwickelt sich aber so weiter, wenn wir nichts ändern und nur noch zum PET (Plastik) greifen.

 

Jetzt ist der Urlaub vorbei und nun geht es wieder weiter mit dem #plastikfasten. Den Metzger oder die Frischetheke besuche ich nur noch, also jegliche Wurst oder Käse wird nur von dort gekauft und ohne Plastik Verpackung. Bei den Getränken, nach wie vor überwiegend Mehrweg, hier liegt meine PET (Einwegplastik) Quote bei 5%. Bei Taschentüchern habe ich auch eine Alternative “gefunden”, die Taschentücherbox, statt die Taschentücherpäckchen mit viel Plastik. Als nächstes auf meiner Agenda stehen die Tabs für die Spülmaschine, viele kleine Einzel-Plastik-Verpackungen. Bei der Schokolade habe ich schon auf Plastikfrei umgestellt, denn andere Schoki kommt mir auch fast nicht mehr in die Tasche. Schwierig sind Toast, Hygene Artikel (Shampoo, Duschgel), Gummibärchen oder gebrannte Erdnüsse, eben Süßigkeiten. Denn hier will ich nicht verzichten, das gehört zum Leben dazu. Aber ich kann trotzdem sagen, dass #plastikfasten läuft auf Kurs und bei jedem Einkauf, freue ich mich auf viel weniger Plastik Anteil. Früher, stellte ich fast 3 gelbe Säcke im Monat zur Abholung, mittlerweile habe ich dies auf einen Sack pro Monat reduziert und will dies natürlich noch viel weiter reduzieren. Mein Ziel ist es, 1-2 Säcke pro Jahr.

Fortsetzung folgt…

 

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