Getestet: patchworkglueck.de

Singles mit Kind, toll dass es da patchworkglueck.de gibt. Auf der recht altmodischen Website ist eine Registrierung schnell. Alles recht schlicht und einfach und seit über 10 Jahren gibt es den “Anbieter” bereits. Da erwartet man schon ein klein wenig. Aber leider wirkt es etwas stehen geblieben. Man soll eine einmalige Gebühr von 39,- € bezahlen, damit man anderen Nachrichten schreiben kann. Ich bin kein Fan von einmaligen “hohen” Gebühren, denn man weiß nie wie lange der Anbieter in der Zukunft noch da ist. Eine Alternative wäre es in Form von z.B. 1,- € je Monat (wenn man niedrig bleiben will), denn laufende Kosten hat man zuemeist so oder so (mit dem Betrieb einer Website, Hosting). Da die Website keinerlei Werbung einblendet ist eine einmalige Gebühr auch nicht unbedingt wirtschaftlich (und man könnte auch darauf verzichten).

Die Seite hat gegen gähnende Aktivität zu kämpfen. Denn 20 zufällig ausgesuchte Profil von mir, waren alle länger als 3 Monate zuletzt aktiv, aber warscheinlich noch viel länger (das liegt an der Programmierung, wie man es anzeigen “lässt”). Beim Suchfenster (PLZ 000 bis 999) und Sortierung nach letztem Login, ist die erste Person mit “zuletzt eingeloggt innerhalb von 3 Tagen” und die letzte Person auf Seite 1 mit “zuletzt eingeloggt innerhalb von 7 Tagen”. In manchen PLZ Bereichen übrigens nur “zuletzt eingeloggt innerhalb von 4 Wochen”, abhängig von der eingestellten Entfernung. Auch sind die Ergebnisse in der Suche, mal mit einem riesen Profil-Bild, mal mit einem kleinen Bild, das sieht optisch natürlich 80er aus (oder man nutzt wohl noch eine alte Technik, liegt nahe, da es auch den Hinweis auf Foto per E-mail gibt). Man könnte durchaus also einmal aufräumen, würde aber dann wertvolle Mitgliederzahlen “verlieren”. Deshalb machen dies die meisten Anbieter generell ungern, denn nur so kann man sich meist messen und darauf schauen auch durchaus User (wer hat hohe Mitgliederzahlen).

Deshalb ist mein Fazit, dass man sich die einmalige Gebühr lieber spart. Denn dafür habe ich einfach keine/wenige “aktive” Profile gefunden. Es ist auch die eInzige Funktion (Nachrichten schreiben) die man damit “freischaltet”. Die Postleitzahlenkarte (als Bild) in jedem Profil habe ich auch nicht verstanden, erinnert ein bischen an die Schulzeit.

Schade, aber es gibt bessere Datingseiten für Alleinerziehende/Getrennterziehende!

2 reaktionen auf “Getestet: patchworkglueck.de

  1. Hallo 🙂
    – wie bereits erwähnt – hat das überhaupt nichts mit einer Vollmitgliedschaft zu tun (gehabt). Solch ein Niveau finde ich auch etwas unpassend, dies zu denken. Es hätte sich evtl. positiv ausgewirkt und hat keine negativen Aspekte (künstlich) hervorgerufen. Das Fakegefühl beträgt nur 20%, das finde ich absolut fair und angemessen. Da man 100% (als Anbieter) fast nie erreicht, da z.B. nie alle Mitglieder zu einer Überprüfung bereit sind, egal wie diese aussieht. Die regelmäßigen Bereinigungen finde ich etwas überzogen, denn 1) machen dies sehr wenige Anbieter, u.a. deshalb, da man sich über die Mitgliederzahlen messen lässt 2) hatte ich dieses Gefühl nicht beim Test 3) hat dies nichts/wenig mit Fake zu tun.

    Das Statement bleibt natürlich als Kommentar und ein DU ist immer herzlich willkommen.

  2. Hallo Herr Tobi,
    wir hatten ja schon “das Vergnügen” und ich hatte eine solche Bewertung erwartet, nachdem ich Ihnen die kostenlose Vollmitgliedschaft verweigert habe (auch weil Sie zu keiner ernsthaften Identitätsangabe bereit waren).
    Die Bewertung möchte ich nicht kommentieren – nur 2 Hinweise dazu:
    Sie waren so kurz angemeldet und auch nicht wirklich aktiv, das stelle ich eine objektive Bewertung in Frage.
    Ihr “Fakegefühl” ist absolut unbegründet – alle Mitglieder von Patchworkglueck sind echt und per Email erreichbar. Dafür sorgen regelmäßige Bereinigung der Datenbank.
    MfG Cornelia Glunde

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