An Verantwortliche zur Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“

An das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Es ist nett und durchaus passend das im Titel “Männer” nicht vorkommt (was ich schon mehrfach erwähnt habe – Männer gehören beim Bundesministerium nicht zur Familie), da verwundert es nicht, dass deshalb das Design dieser Studie geändert wurde. Was wirklich eine Bodenlose Sauerei darstellt! Vielleicht ein kleiner Wink, wer die Änderung “beauftragt” hat/könnte, hier.
Wie ich erfahren habe wurde das Design der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ durch das BMFSFJ in diesen Punkten massiv geändert:
1.    Es werden nur noch Elternteile interviewt, bei denen eine Einverständniserklärung des 2. Elternteils vorliegt (in der Regel betrifft es Väter, die ab sofort ausgeschlossen sind)
Es hat nichts mit den rechtlichen Möglichkeiten zu tun sondern ausschließlich mit dem Studien-Design.
2.    Es werden nur Kinder interviewt, bei denen die Einverständniserklärung beider Elternteile vorliegt. Es hat nichts mit den rechtlichen Möglichkeiten zu tun sondern ausschließlich mit dem Studien-Design. Rechtlich wären die Interviews durch die Alltagssorge möglich.
3.    Es werden Elternteile ohne Zustimmung des anderen Elternteils interviewt die das alleinige Sorgerecht inne haben. (i.d.R. Mütter). Der getrennt lebende Elternteil, ohne Sorgerecht findet ohne Zustimmung des Asb keine Berücksichtigung
4.    Das bei dem Alleinsorgeberechtigten lebende Kind kann auch ohne Zustimmung des getrennt lebenden Elternteils interviewt werden.
5.    Es ist vollkommen unklar, wie mit den bereits geführten Interviews, bei denen diese Kriterien nicht vorlagen, umgegangen werden kann.
6.    Wenn die bereits geführten Interviews überhaupt Berücksichtigung finden ist die Frage ungeklärt, wie in der Auswertung der Stichprobe(n) mit diesen unterschiedlichen Ausgangssituationen umgegangen werden kann.

Dadurch verliert diese Studie ihre objektive Aussagekraft insbesondere zur
•    tatsächlichen Situation von Trennungskindern in Deutschland
sowie zur
•    tatsächlichen Situation von Beratungsleistung und Unterstützung von Trennungsfamilien

Ich fordere Sie hiermit auf, zum ursprünglichen, mit dem wissenschaftlichen Beirat abgestimmten, Studiendesign zurück zu kehren. Über Ihre Antwort freue ich mich.
Tut mir echt leid, die Politik ist bald nur noch ein Scherz, da muss man
sich leider wirklich nicht über die Wahlergebnisse wundern!
Wenn Lobby und Wirtschaft nur noch die Politik bestimmen!!!

Beste Grüße
Tobias Krämer

Die wahre Liebe, jeder sucht sie (Teil 3)

Jeder sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit, jeder fragt sich gibt es eigentlich das exakt passende Gegenstück? Die wahre Liebe? Ich habe mit vielen – zur Entstehung dieser Geschichte …

Teil 3 gibt es exklusiv nur im Rent a Tobi Taschenbuch!

Getestet: jappy.de

Wir haben in Deutschland auch so einiges zu bieten! Zum Beispiel mit jappy.de kostenlos, schick, toll. Da stört es nicht dass es dafür keine Apps gibt, wenn die Website auch mobil toll zu erreichen ist! Sonst ist jappy.de schick – einfach und eben kostenlos. Könnte genauso gross in Deutschland sein wie Faceb. denn Jappy hätte es verdient. Ob Flirten, Freundschaft oder einfach chatten. Alles was man so brauch – will oder sucht 🙂 Also los…

Flop: homando.de

Service Wüste? Richtig! Denn es gibt homando.de, aber doch Kontaktmöglichkeiten:

  • Rufen Sie uns an! Habe ich gemacht, mehrmals, ohne Erfolg!
  • Mailen Sie uns! Habe ich gemacht, ohne Reaktion oder Antwort!
  • Schicken Sie uns Briefe! Habe ich gemacht, ohne Gegenbrief!

Warum soll man auch Kundenservice bieten, das ist doch out, wird überbewertet und ist völlig veraltet. Mensch! Billig, Sparen, Billig, oder? Kann sein, aber wenigstens eine kleine Reaktion habe ich trotzdem erwartet. Gerade in einem Garantiefall. Denn was soll man hier sonst tun? Nichts in meinem Fall, Pech gehabt oder klagen… Meine Anfragen sind übrigens nun schon 8 Wochen her. Wir sprechen hier nicht mehr von Tagen… Deshalb ist dieser Flop entstanden!

SGB-II-Reformvorschlag benachteiligt Trennungskinder und provoziert Elternstreit

Die geplanten Änderungen beim Hartz IV-Bezug sehen eine tageweise Streichung des Sozialgeldes vor, wenn sich das Kind beim anderen Elternteil aufhält. Der Streit um die Umgangszeiten ist damit vorprogrammiert – zu Lasten der Kinder

Mit der geplanten Änderung der „Rechtsvereinfachung SGB II“, umgangssprachlich auch Hartz IV genannt, plant die Bundesregierung, das Sozialgeld für jeden Tag, an dem sich ein Trennungskind beim anderen Elternteil aufhält, zu streichen. Nicht berücksichtigt wird dabei, dass Kosten wie Miete, Energie etc. weiterhin anfallen. Die ohnehin schon systematisch zu niedrig angesetzten Bedarfssätze würden so noch weiter ausgehöhlt, bis zu 2 Mio Trennungskindern welche in Haushalten mit Hartz IV-Bezug leben, droht der völlige Absturz ins finanzielle und soziale Elend – mit unabsehbaren Folgen für deren weitere Entwicklung.

Die Unterdeckung im „Alleinerziehenden-Haushalt“ würde mit jedem Tag, an dem sich das Kind beim anderen Elternteil aufhält, wachsen. Auch bei diesem wäre ggf. eine Bedarfsunterdeckung gegeben. „Der Kampf ums Kind und um jeden einzelnen Tag ist damit vorprogrammiert“ mahnt Ulrich Severin, Mitglied im Bundesvorstand des Väteraufbruch für Kinder e.V. Hier soll offensichtlich bei den Ärmsten unserer Gesellschaft und deren Kindern gespart werden.

Dass diese Rechnung nicht aufgeht, ist für Severin offensichtlich. „Wenn die Eltern eine Umgangsregelung vereinbart haben, müssen beide einer Abänderung zustimmen. Andernfalls muss das Familiengericht entscheiden. Die Kosten für Gericht, Anwälte, Verfahrensbeistand und Gutachter trägt in Fällen, in denen die Eltern nicht über die finanziellen Mittel verfügen, der Staat über die Prozesskostenhilfe – ganz zu schweigen von den Belastungen, welchen die Kinder durch solche Verfahren ausgesetzt sind“. Zu befürchten ist auch, dass es zu massenhaften Abänderungsanträgen zur Sozialhilfe kommt, wenn die Kinder mal mehr, mal weniger bei einem Elternteil sind – die Eltern wären auf die entsprechende Bedarfsdeckung angewiesen, die Anträge daher unvermeidlich. Angesichts der chronischen Überlastung vieler Ämter ein fataler Schritt in die falsche Richtung.

Nicht vergessen werden sollte auch, dass Kinder einen in der UN-Kinderrechtskonvention verbrieften Anspruch darauf haben, von beiden Eltern gleichwertig betreut und erzogen zu werden. Dies sollte nicht durch die Begrenzung der Grundsicherung der Kinder unterlaufen werden. „Alleinerziehen bedeutet heute noch immer ein sehr hohes Armutsrisiko. Darum sollte es im ureigensten Interesse des Staates liegen, bisherigen Alleinerziehenden durch die stärkere Einbindung des anderen Elternteils auch wieder den Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu erleichtern.

Grundsätzlich begrüßt es der Verein, dass die Betreuung von Trennungskindern durch beide Eltern anerkannt werden soll. Was fehlt, sind sachgerechte Lösungen für getrennt erziehende Eltern – nicht nur im Hartz IV-Bezug. Der Bedarf von Kindern getrennt erziehender Eltern ist nun einmal höher als bei zusammenlebenden Eltern. Sie benötigen zwei Kinderzimmer, Ausstattung etc. Den Grundbedarf von Kindern einfach nur nach den Zeitanteilen der Betreuung in zwei Haushalten zu verschieben ist darum nicht ausreichend und obendrein kontraproduktiv, weil Elternstreit um Geld und Umgang vorprogrammiert ist. Statt dessen sollte erst einmal der Mehrbedarf ermittelt werden, der durch das Leben in zwei Haushalten anfällt.

Die Förderung von getrennterziehenden Eltern sollte Vorrang vor einer kurzsichtigen Verwaltungsvereinfachung haben“ meint Severin und hofft, dass die Regierung den bisherigen, vielseitiger Kritik unterworfenen Gesetzesentwurf noch einmal einer deutlichen Überarbeitung unterzieht. Auch die seit langem diskutierte Einführung einer Kindergrundsicherung könnte für eine Entlastung von Eltern und Kindern sorgen und endlich die seit langem bestehende Unterdeckung des Bedarfes der Kinder beenden.

www.vaeteraufbruch.de/